Wiedehopfe

Wir haben eigentlich geglaubt, unsere Bildberichterstattung über Wiedehopfe abschließen zu können. Seit dem 24. April 2012 glauben wir das nicht mehr.

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Wiedehopf am 24. April 2012

Ein Wiedehopf auf einem von Meisen bewohnten Nistkasten. Auffällig, aber auf den ersten Blick nicht verdächtig


Die Körpersprache verrät aber, dass hier kein zufälliger Zwischenstopp eingelegt wurde.


Jetzt ist klar, dass hier Dinge geplant sind, die man gemeinhin nicht mit dem eher friedlichen Bild vom Wiedehopf in Verbindung bringt.


Jetzt ist kein Zweifel mehr möglich: Hier wird ein Versuch, gemacht, ein Nest auszurauben.  In dem hier attackierten Nest werden seit etwas mehr als einer Woche junge Meisen gefüttert.



Es sieht bedrohlich und fast so aus, als ob es den jungen Meisen an den Kragen gehen würde. Der Wiedehopf kann jedoch, anders als die fluggewandten Meisen, keinen Halt finden.


Abbruch und nachdenkliche  Überprüfung der Taktik


Erneuter Anflug


Wieder kein Halt an der glatten Front des Nistkastens


Nochmal Maßnehmen




Wie gehabt, kein wirklicher Erfolg


Abschwung und (vorläufiges?) Ende der Attacken. Wenige Minuten danach haben die Meiseneltern ihren Fütterungsbetrieb wieder aufgenommen.


Die Bilder zeigen, wie wichtig es ist, bei Nistkästen einige Dinge zu beachten. Dazu gehört es unbedingt, die Einfluglöcher nicht größer zu machen als dies für die Vögel, für die Kästen bestimmt sind, notwendig ist.

Weiterhn sollten keine Sitzstangen oder ähnliche Dinge an Meisenkästen angebracht werden, die Nesträubern zugute kommen könnten.

Dritter wichtiger Hinweis: das Einflugloch sollte mindestens 17 oder 18 cm höher sein als das Nest in dem Kasten. Diese Distanz sichert, dass weder Wiedehopfe (wie oben zu sehen) noch Eichhörnchen, die auch als Nesträuber tätig werden, durch das Einflugloch den Jungen im Nest Schaden zufügen können.

(UM, 24. April 2012)

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Es gibt zwar schon ein paar Bilder von Wiedehopfen bei uns, aber wir sind sicher, dass man sich an diesem fotogenen Vogel nicht satt sehen kann.


Und wir glauben beinahe, dass die Vögel das auch wissen.

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Wiedehopf-Kinderstube.


Nochmal dieselbe Kinderstube, Aufnahme eine Woche später.


Dieselbe Kinderstube am selben Tag aufgenommen wie die vorhergehende Aufnahme.

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Vögel mit Neigung zum Untergründigen

(Aufnahmen vom 26. Juli 2011)


Frühstückszeit. Ankunft an einer vielversprechenden Stelle


Der Schnabel wird in Position gebracht ,,,


und kräftig nach unten gestoßen.


Suche in Maximaltiefe. Vor dem Stochern hat der Vogel eine kleine Mulde gescharrt, damit er tiefer eindringen kann.


Analytische  Phase: Wo nichts Fressbares im Untergrund ist, kann man auch nichts finden.


Reflexion: Was tun?



Neue Richtung


Mißmutig wegen Mißerfolg, erneuter Ortswechsel


Der Schnabel ist fast auf Maximaltiefe eingetaucht. Nicht zu sehen: der Wiedehopf macht eine Reihe von stochernden Bewegungen mit dem Schnabel, um auch die Umgebung der Einstichstelle zu ergründen.


Abmarsch zu einer neuen Baustelle, die aber auch nichts Fressbares brachte.


Kein Frühstück, nicht gut, aber nicht zu ändern. Interessant, dass das Gefieder nicht richtig symmetrisch ist. Vielleicht erhöht das den Tarneffekt.

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Nach unserem Glück mit den Adlerbildern hatten wir nicht mehr mit einer Steigerung gerechnet. Manchmal hat man aber wohl mehr Glück als andere. Wir hatten zur rechten Zeit das richtige Objektiv auf den Punkt gerichtet, wo es was zu sehen gab. Hier sind ein paar  Bilder, die dabei entstanden sind.

Ein Wiedehopf in entspannter Grundhaltung, der Federbusch auf dem Kopf ist  angelegt.

Irgendetwas stört. Vielleicht ein Fotograf, der Federbusch ist aufgestellt.


Im Gegenlicht wirkt der Federbusch natürlich noch besser.



Derselbe Vogel. Man sieht hier, dass Wiedehopfe eigentlich recht zierliche Vögel sind. Sie wirken meist größer als sie tatsächlich sind.

Dieser Eindruck entsteht besonders aus der Rückenansicht.



Ein Wiedehopf ist schon ein dankbares Motiv, zwei sind natürlich noch besser. Der anfliegende Vogel bringt ein Gastgeschenk mit.


Annäherung und Austausch von Meinungen


Fortsetzung der Annäherung

Noch näher ist noch besser

Auch Wiedehopfe denken an die Arterhaltung.


Nicht nur aus der Sicht des Fotografen ein begrüßenswertes Unterfangen


Abflug


Auch Wiedehopfe müssen geputzt werden.


Das sieht dann manchmal so aus.


Wie schon gesagt, denken auch Wiedehopfe meist an die Arterhaltung. Dazu brauchen sie Nistmöglichkeiten. Und die finden sie z. B. hier in einem Dach mit Ziegeleindeckung.


Nach der Brutzeit müssen die Jungen gefüttert werden. Hier sind Vater und Mutter  fast gleichzeitig da. Wer Vater und wer Mutter ist, ist aus der Entfernung kaum auszumachen.

Anflug mit Nahrung im Schnabel


Das Hochenergiepaket in Großaufnahme: Eine Insektenpuppe. Möglich, dass die vom Prozessionsspinner stammt.


Nach der  Fütterung ist vor der nächsten Fütterung. Daher Abflug zur nächsten Runde.


Und hier wird das Futter besorgt: Insektenpuppen gibt es in der Erde, und die wird hier im Tagebauverfahren  nach Nahrhaftem durchsucht. Momentan wird allerdings gesichert. 


Hier wird gearbeitet.

Mit dem Glück des Tüchtigen wird man fündig. Dann aber ab zum Nest, der Nachwuchs ist immer hungrig.


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Porträts



Wenn Wiedehopfe direkt vor einer Fensterscheibe posieren, kommt das heraus. Vorausgesetzt, die richtige Kamera blickt zum rechten Zeitpunkt in diese Richtung.


Perspektivenwechsel


Mitteilungen


Skepsis und Vorsicht


Vorsicht und Skepsis aus anderem Blickwinkel, allerdings auch bei einem anderen Vogel.
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Zwei Wiedehopfe, links mit dem kürzeren Schnabel ein Weibchen oder ein Jungvogel, der darauf wartet, dass Vater (rechts) mit dem langen Schnabel etwas Leckeres aus dem Boden zaubert. Gut zu sehen, dass der lange Schnabel wirklich ein wirkungsvolles Werkzeug ist, um im lockeren Sand nach Insekten, Würmern etc. zu stochern.