Das Girondeufer
Die Gironde ist die größte Trichtermündung eines Flusses in Europa. Sie im Bild darzustellen, ist eine dankbare Aufgabe, der wir in der Folge nachgehen wollen.
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Das nördliche Médoc führt sein Wasser in die Gironde ab, oft über beträchtliche Strecken, die erforderlich sind, weil der Dünengürtel an der Atlantikküste für ablaufendes Wasser ein ernsthaftes Hindernis darstellt. Nicht wenige dieser Kanäle sind an iher Einmündung in die Gironde zu Häfen ausgebaut. Hier ist der Kanal von Talais zu sehen, in den gerade ein Schiff einfährt, das an seinem Heck eine einfache aber wirksame Vorrichtung besitzt, mit der der Kanal freigehalten werden soll.

Dasselbe Schiff, vorderer Teil

Das Reinigungsschiff ist vorbei.

Und schon kehrt wieder Ruhe ein.

Hier wird, unweit des Kanals von Talais, ein Carrelet repariert.
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Girondeufer beim Phare de Richard. Blick girondeabwärts

Nochmal am Phare de Richard. Diesmal Blick girondeaufwärts


Blick auf die Gironde. In Aktion: der Schwimmbagger P. Lefort. Im Hintergrund das rechte Ufer, das teilweise eine felsige Steilküste hat.

Eine Reihe kleiner Häfen säumen das linke Ufer der Gironde. Da keine natürliche Gegebenheiten wie Buchten genutzt werden können, sind diese Häfen fast alle an den zur Gironde gehenden Entwässerungskanälen gelegen.

Dabei unterliegen sie den Gezeiten, hier bei Ebbe.

Bei tiefem Wasserstand fallen viele Boote trocken.

Wrackreste vor dem Port de Saint Vivien.

Port de Goulée bei Flut

Die alte, inzwischen stillgelegte Straßenbrücke in Port de Goulée, unter der gleichzeitig die Fluttore untergebracht sind, ohne die das dahinterliegene Land immer noch sumpfig und lebensfeindlich wäre.

Ein Tor in Großaufnahme. Die Tore funktionieren nach einem einfachen Prinzip. Steigt das Wasser der Gironde über den Wasserstand in dem Entwässerungskanal, dann werden die Tore zugedrückt. Ist der Wasserstand in der Gironde niedriger als im Kanal, dann öffnen sich die Tore und das Wasser aus dem Kanal kann abfließen. Simpel, wirksam und vollautomatisch. Diese Tore sind übrigens von den Holländern, die im 17. Jahrhundert ins Médoc gerufen wurden, um Sumpfgegenden zu entwässern, mitgebacht worden.