Haus und Hofgetier im Médoc
Wir wollen in dieser Rubrik Tiere sammeln, die in Haus und Hof leben. Alle Aufnahmen sind im Médoc gemacht worden, haben also sicheren Bezug zu der Region, um die wir uns bemühen. Wir werden jedoch das eine oder andere Tier aufnehmen, das nur vorübergehend im Médoc anzutreffen ist oder war.
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Schottisches im Médoc

Schotten wird gemeinhin nachgesagt, dass sie sparsam sind, erstens überhaupt und ansonsten überall. Diese vier hier hier sind zwar schottischen Ursprungs, erfreuen sich aber seit Kindesbeinen schon des milderen Klimas des Médoc. Und bei ihnen sieht man, dass sie überaus reichlich mit Fell ausgestattet sind.

Sparsam sind sie allerdings in Sachen Hörner. Sie haben nämlich keine. Auch das von Kindesbeinen an.

Ihr robustes Fell, das unter dem Deckhaar eine kräftige Unterwolle hat, ist ein vollkommener Allwetterschutz, weshalb Galloways auch keine Ställe brauchen. Sie leben auch sonst ziemlich auf sich allein gestellt. Sie sind reine Fleischrinder, die nicht gemolken werden.

Die Kühe geben nur dann Milch, wenn sie Kälber haben, ansonsten konzentrieren sie ihre Energien darauf, Gewicht zuzulegen. Anders als bei modernen Hochleistungskühen in der Milchwirtschaft gibt es keine Probleme beim Kalben, das Galloways natürlich und allein ohne menschliche Hilfe schaffen.

Auch wenn Galloways ohne große menschliche Fürsorge auskommen, werden sie natürlich von ihren Haltern beobachtet und gegebenfalls betreut.
Galloways gehören zu einer uralten Rinderrasse, die schon zur Zeit der römischen Besatzung Britanniens nördlich der von den Nachfahren Caesars occupierten Regionen heimisch und für ihr vorzügliches Fleisch berühmt waren. Die Galloways waren denn auch nicht gerade zufällig die einzigen Bewohner Schottlands, denen die Römer gern den Zugang in den von ihnen besetzten Teil der britischen Insel gestatteten. Für die Züchter oder Verkäufer der Galloways war hingegen an dem Wall, den die Römer zur Abwehr der dahinter hausenden wilden Völkerschaften errichtet hatten, Endstation.
Man kann übrigens Fleisch von Galloways bei dem Betrieb, dessen Tiere wir hier gezeigt haben, kaufen. Mehr dazu auf unserem Schwarzen Brett (ziemlich weit unten)
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Konzentrations- und Zähltraining: es sind drei Kaninchen, aufsteigend nach Größe sortiert. Dabei ist erst nach scharfem Hinsehen auszumachen, wo das eine Kaninchen anfängt und das andere aufhört. Aber das war Absicht bei der Bildgestaltung. Sie gehören einer jungen Zwergkaninchenrasse an, die ihren Namen von den bei manchen Tieren recht ausgepägten Löwenmähnchen ableitet: Löwchen oder Löwenköpfchen. Sie sind nur besuchsweise im Médoc.

Der jüngste Nachwuchs, garantiert verwandt mit den oben gezeigten Art- und Rassegenossen.
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Besuch im Pferdezentrum vor dem Euronat-Gelände

Überblick über die Spannbreite Pferd. Vorn zum Eingewöhnen, hinten für den Ernstfall.

"Also, nur Pferde ist ja langweilig."

"Hast Du die mit dem Fotoapparat schon gesehen?"

"Also, wer mich fotografieren will, der braucht meine Einwilligung!"

"Schon besser, ich bin ja gar nicht so."

Keine Zeit, bin vollbeschäftigt."

Allerdings, ein bisschen Zeit hätte ich schon."

"Wirklich wahr, ich komm ins Internet?"

"Internet, was ist denn das für ein neumodischer Kram?"

"Na, man kann ja mal gucken."

"Also, ich bin hier für die Sicherheit zuständig. Mit dem Gucken, das ist schon schwieriger, aber ich habe ja meine Ohren (geschickt getarnt) und meine Nase. Die ist da, wo keine Haare sind. Da ist auch vorne."