Insekten

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Ein Käfer, der durch seine imposanten Fühler auf sich aufmerksam macht, die hier allerdings in der naturbelassenen Umgebung nicht so herauskommen, wie sie es eigentlich müssten.



So sieht man schon besser, welch beeindruckendes Fühlerpaar hier vorgeführt wird.



Und hier kann man sich davon überzeugen, dass beide Fühler ewta gleichlang sind.



Auf Anraten des Fotografen neue Ausrichtung zur Sonne.



Und zum Schluss noch eine Großaufnahme der vorderen Körperpartien und des Kopfes. Der vorgestellte Käfer ist ein Bockkäfer, das ist sicher. Nicht mehr so ganz sicher sind wir hingegen, wenn wir den Käfer weiter bestimmen wollen. Das ist aber nicht verwunderlich denn in Europa gibt es mehr als 600 verschiedene Bockkäfer. Und bei keinem steht dran, was für ein Käfer er ist. Vielleicht haben wir einen sachkundigen Leser???
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Eine Hummel bei der Arbeit auf einer Tulpenblüte.

Von früheren Besuchen schleppt sie eine Menge Blütenstaub mit sich herum. Für die Blüten eminent wichtig, für die Hummel kaum eine Mühe.

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Steppen-Sattelschrecke



Erstaunlich, dass sich dieses Tier an einer senkrechten Metallwand festhalten kann, obwohl an seinen Füßen keine Saugnäpfe zu entdecken sind. Auffällig die langen Antennen, die die Körperlänge des Tieres deutlich übertreffen.



Zu sehen ist eine Steppen-Sattelschrecke, die soeben den Aufstieg auf den Schüsselrand geschafft hat.



Bei näherer Betrachtung fällt auf, dass diese Schrecke im Körperbau viele Ähnlichkeiten mit den bekannteren Heuschrecken hat. Diese Schrecke kann jedoch nicht fliegen, sie hat nur kurze Stummelfügel, die lediglich zum Produzieren von bestimmten Geräuschen taugen. Der rechte der transparenten kleinen Flügel ist hier bei aufmerksamer Betrachtung zu entdecken. Er bedeckt die körpernahen Teile des zweiten und dritten Beins.



Das abgebildete Tier ist ein Weibchen, leicht zu erkennen an dem langen säbelartigen Legedorn am Körperende.



Fast eine Gesamtaufnahme, allerdings fehlen die Enden der Antennen.



Ansicht der anderen Körperseite.

Großaufnahme des Kopfes und der vorderen Körperpartien.

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Gottesanbeterin


Eine Gottesanbeterin. Sie gehört zu den Fangschrecken, die lebende Beute fangen, verzehren und dabei nicht gerade wählerisch sind bei der Auswahl ihrer Beute.




Die Färbung der Gottesanbeterinnen hängt ab von ihrem Lebensraum.



Diese Haltung, das Hochheben und Zusammenlegen der Vorderbeine, hat dem Tier seinen Namen eingetragen, weil die Bewegung an das Beten erinnert. Gut zu sehen, dass die Vorderbeine nicht für die Fortbewegung gebraucht werden, sie sind hochspezialisierte Fang- und Greifwerkzeuge.



Eine Detailaufnahme der Vorderbeine, die zeigt, zu welch gefährlichen Waffen sich dieses Beinpaar entwickelt hat.



Eine grüne Gottesanbeterin, übrigens auch im Médoc aufgenommen wie die oben gezeigte. Zum Schluss noch eine Bemerkung zum Ruf der Gottesanbeterinnen. Der ist notorisch schlecht, weil berichtet wird, dass die (größeren) Weibchen der Gottesanbeterin die (kleineren) Männchen nach der Paarung umbringen und auffressen. Dieser kannibalische Vorgang ist zwar belegt, es gibt aber auch Meldungen darüber, dass die Männchen die Paarung überstehen. Für die Arterhaltung ist dieser Tatbestand übrigens wenig relevant, denn die erwachsenen Männchen und Weibchen leben nur eine Saison, dann sterben sie. Der Fortbestand der Art wird von den Eiern und späteren Larven gesichert, die die Weibchen nach der Paarung legen.