Mounaques 2011


In Vensac sind die Mounaques auf dem Vormarsch. Offizielle Eröffnung der diesjährigen Arrangements wird zwar erst am 21. Juni sein, doch kann man die 18 Bilder mit über 50 Mounaques nicht im Handumdrehen aufstellen. Das Wort Mounaques kommt übrigens aus dem Gascognischen, der Sprache also, die im Médoc gesprochen wurde, bevor das heute übliche Hoch-Französisch diese klangvolle regionale Sprache an den Rand gedrängt hat. Und da heißt Mounaque soviel wie Puppe.

In diesem Jahr ist das Motto der Mounaques weniger locker als in den Vorjahren. Thematisiert werden Natur- und sonstige Katastrophen des neuen Jahrhunderts.



Erst ein wenig rätselhaft, nun aber klar, was dieses Bild zeigen soll: das Meer als Müllkippe.


Eindeutiger ist man hier informiert.


Und das dazugehörige Verkehrsmittel zeigt sich ebenfalls unverschlüsselt. Hier wird für die médocweit derzeit einzige Verleihstation für Dromedare Werbung gemacht.


Hier ist Indianisches zu sehen: ein Totempfahl


Auch Indianer haben ein Verhältnis zur Musik.


Ein Hund als Zugtier ist in manchen Weltgegenden weder sensationell noch ungewöhnlich. Der hier hat allerdings kürzlich einen Umweg durch eine Trimmanstalt für Pudel gemacht und dabei seinen berufstypischen Huskystatus eingebüßt.


G 8 nach Art des Ortes. Ähnlichkeiten sind nicht zufällig. Die Dame mit dem roten Blazer trägt in der Hand eine Sonderausgabe der Büchse der Pandora. Auf der Dose unverkennbar ein Atomsymbol.


Ein bisschen Raumfahrt muss immer sein.


Der Chefelektroniker für den nächsten Start


Die Schule ist aus, Lehrer und Schüler unverkennbar erleichtert.


Eine Multikulti-Reisegruppe ohne bindende Kleidervorschriften


Nochmal Schule


Ob das jedes Eheproblem löst?



Wer streiken will, findet auch im Computerzeitalter Mittel und Anlässe.


Der Schulgarten. Die Pflanzen werden mit Stacheldraht am Entweichen gehindert.


Mit Musik geht alles besser. Statistisch erwiesen.