Die Portugiesische Galere
Die Portugiesische Galeere ist ein Tier, das mancherorts als Qualle bezeichnet wird. Das ist zwar nicht korrekt, für den Hausgebrauch aber weniger wichtig. Wirklich wichtig ist es zu wissen, dass dieses Tier sehr gefährlich ist. Seine manchmal bis 60 m langen Nesselfäden rufen schmerzhafte, unter Umständen lebensbedrohliche Reaktionen bei Lebewesen hervor, die mit diesen Fäden in Berührung kommen. Da die Fäden im Wasser nur schwer auszumachen sind, kann ur empfohlen werden, schnellstens das Wasser zu verlassen, sobald eine Portugiesische Galeere in Sicht kommt.
Hier ein paar Bilder dieses unerfreulichen Geschöpfs, das glücklicher Weise höchst selten vor dem Euronat-Strand auftaucht. Wenn es das doch tut, wie in wenigen Exemplaren im September 2008 sind die Strandaufsichten informiert und besonders wachsam.

Ein schwimmendes lebendes Exemplar der Portugiesischen Galeere. Die nachfolgenden Bilder haben wir im September 2008 am Euronatstrand gemacht.

Eine vom Wasser abgesetzte Portugiesische Galeere. Keinesfalls berühren! (Bild: UMarwedel 2008)

Dasselbe Tier. Gut zu sehen die Nesselfäden, von denen die Gefahr ausgeht. Bild: UMarwedel 2008)

Die Nesselfäden sind auch bei flachem Wasser kaum auszumachen, zumal nicht gut zu sehen ist, wie lang sie sind. (Bild: UMarwedel 2008)

Dringend abzuraten! Bleiben Sie auf Distanz. Der Fotograf wollte hier keine Mutprobe dokumentieren, sondern einen Größenvergleich ermöglichen. Diese Portugiesische Galeere hat ihre Nesselfäden fast völlig verloren. Die schwimmen irgendwo herum und sind immer noch gefährlich. (Bild: UMarwedel 2008)