Taubenschwänzchen oder Taubenschwärmer
Taubenschwänzchen in Aktion: 2011

Stillstand vor einer Blüte. Hier und bei den folgenden Bildern ist gut zu sehen, wie beweglich und variabel die Flügelstellungen sein können.



Abflug zu einem neuen Ziel. Der Rüssel ist für den Transport eingerollt.

Wechsel der Blickrichtung. Ein Taubenschwänzchen von unten.


Wieder Stillstand vor einer Blüte. Man beachte die Stellung der Flügel.

So kommen die Farben der Flügel am, besten zur Geltung

Wieder Transportstellung des Rüssels.


Abflug
Taubenschwänzchen 2011: Standfotos





Ein Taubenschwänzchen unterwegs zur nächsten Blüte. Der recht lange Rüssel ist aus Zweckmäßigkeitsgründen eingerollt. Dass die Flügel auf dem Foto kaum zu sehen sind, liegt an der hohen Schlagfreqeunz: bis zu 90 Schläge pro Sekunde. Die Tierchen können bis zu 80 km/h schnell fliegen. Da wundert man sich, dass man sie überhaupt fotografieren kann.

Annäherung an eine Blüte. Der Rüssel wird allmählich in Arbeitsstellung gebracht. Dabei steht das Taubenschwänzchen für Bruchteile von Sekunden nahezu still vor einer Blüte. Wenn notwendig, kann es auch rückwärts fliegen.

Wenn es zweckmäßig ist, kann der Anflug auch von links oder aus nahezu jeder vorstellbaren Richtung geschehen. Taubenschwänzchen sind wahre Flugkünstler, sie werden deswegen bisweilen auch Kolibrischwärmer genannt.

Seitliche Ansicht: Der lange und äußerst biegsame Rüssel ist in eine Blüte eingetaucht. Das Taubenschwänzchen steht derweil still vor der Blüte. In diesen Momentchen muss der Fotograf einiges regeln und Glück haben.

Da man nahezu überall still in der Luft stehen kann, kann man Blüten auch von oben anzapfen. Da das blitzschnell geht, hat man Vorteile vor der Konkurrenz.

Seitlich sieht es auch gut aus. Hier kommen die Flügel, die natürlich nicht wirklich still stehen, gut heraus.

Fast derselbe Blickwinkel, wobei jetzt der Körper besonders scharf gezeichnet ist. Gut zu sehen die federähnlichen Büschel am Rumpfende, die dem Tier die Bezeichnung Taubenschwänzchen eingetragen haben. Tatsächlich sind es natürlich keine Federn, sondern besondes gestaltete Schuppen, die aber für die fliegerischen Fähigkeiten der Tiere von besonderer Bedeutung sind.

Hier wird in einer Buddleia-Blüte gespeist.




Guten Appetit. Vorbildliche Fühlerhaltung.

Abflug zum nächsten Termin. Der Rüssel wird dabei mehr oder weniger eingerollt.
Das Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum), mancherorts auch Taubenschwärmer oder Kolibrischwärmer genannt, verdankt seinen Namen der Ähnlichkeit, die seine hintere, Federn ähnlichen Körperpartie mit dem Schwanz einer Taube hat. Das Tierchen gehört zu den Wanderfaltern. Es hat im westlichen Verbreitungsgebiet eine Flügelspannweite von 35 bis 50 mm. Sein Flugverhalten ähnelt dem der Kolibris, es kann so ziemlich alles in der Luft anstellen, einschließlich Rückwärtsfliegen, was die geschicktesten Flieger schaffen. Die Schlagfrequenz der Flügel kann bis zu 90 Schläge pro Sekunde erreichen, seine Fluggeschwindigkeit beträgt bis zu 80 km/h. Sein Energiebedarf ist angesichts dieser Flugleistungen ungeheuer hoch. Ein Taubenschwänzchen muss pro Tag bis zu 4000 Blüten aussaugen, um seinen Energiehaushalt ausgeglichen zu halten.
Mehr dazu hier. http://de.wikipedia.org/wiki/Taubenschw%C3%A4nzchen
Jetzt noch ein paar Großaufnahmen, die Details zeigen, die man in natura nicht zu sehen bekommt, einfach weil die Tierchen viel zu schnell sind um genau hinzusehen.

Kopf, Profil von links

Draufsicht, links und rechts die Fühler, in der Mitte der Anfang des Rüssels

Kopf, Halbprofil von rechts; der Rüssel ist in einer Blüte beschäftigt

Frontalansicht
