Schiffe in der Gironde
Wir wollen in dieser Rubrik Bilder zeigen von Schiffen, die entweder nur bis Le Verdon gekommen sind, oder auch solche, die sich weiter, manchmal bis Bordeaux vorgewagt haben.
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Die Seven Seas Voyager am Pier in Le Verdon, auch für ein Kreuzfahrtschiff keine anheimelnde Umgebung.

Die lange Reihe der Container verstellt teilweise den Blick auf das Schiff, das in dem der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Containerhafen festgemacht hatte.

Kreuzfahrtschiff bleibt Kreuzfahrtschiff mit allen typspezifischen Besonderheiten. Hier ist aber ein Blick auf den gesamten Schiffskörper möglich.
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Der zum Museum gewordene Kreuzer Colbert der französischen Marine im Port de la Lune von Bordeaux.

Die Colbert wurde in den 50er Jahren des 20. Jhdts., als
Flak-Kreuzer geplant und gebaut; Kiellegung 1956, in Dienst gestellt 1959, Länge
181 m, 10.600 to Wasserverdrängung, 1970 – 1972 Umbau zum Lenkwaffenkreuzer, danach
Wasserverdrängung 11.300 to; 4 Startrampen für Exocet-, 1 für
Mazurka-Flugkörper. Nach der Außerdienststellung seit 1993 schwimmendes Museum
in Bordeaux bis Herbst 2006.

Nach dem Schließen des Museumskreuzers wurde das nicht mehr fahrbereite Schiff auf den Schiffsfriedhof nach Landevennec in der Bretagne geschleppt und aus
der Bestandsliste der französischen Marine gestrichen. Das Bild zeigt die Colbert in Landevennec.

Die Colbert war ursprünglich in Toulon stationiert. Dort haben wir 1970 dieses Foto des damals noch aktiven Kreuzers gemacht. Zu sehen ist der Zustand nach dem Umbau zum Lenkwaffenkreuzer.
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Das Heck der MS Europa

Backbordansicht.
Noch ein paar Daten zum Schiff: erbaut im Jahr 1999,
Länge: 198 m, Breite: 24 m, Tiefgang: 6 m
Tonnage: 28890, Passagiere / Crew: 408 / 280
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Ein Fischkutter in der Gironde auf der Höhe von Lamarque. Heute eine Seltenheit, war die Fischrei auf der Gironde bis vor wenigen Jahrzehnten ein Berufszweig, der vielen Menschen Arbeit gab. Um 1990 gab es noch rund 200 professionelle Fischer, heute werden es kaum noch zwanzig sein.

Gefischt wird mit unterschiedlichen Ausrüstungen, je nachdem, was gefangen werden soll. Hier ist ein Krabbenfänger zu sehen, der nach demselben Prinzip arbeitet, das bei den Carrelets, den Fischerhütten am Ufer der Gironde angewendet wird. Die an Auslegern aufgehängten Netze werden abgesenkt und nach einer zweckmäßig langen Zeit wieder angehoben. Das, was sich dann über dem Netz befindet, wird gefangen.
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Der Baliseur océanique Gascogne kurz vor dem Einlaufen in Port Bloc

Heckansicht, links im Hintergrund die Fähre La Gironde.
Einige Daten zur Gascogne: Baujahr 1983, Länge 52 m, Breite, 12,50 m, Wasserverdrängung 1047 t, 12 Mann Besatzung, Kräne bis 15 t Hebekraft, Indienststellung 1983, Ausrüstung für die Bekämpfung von Meeresverschmutzung.
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MS Oceana im Hafen von Le Verdon. Etwas unglücklich, dass die Schiffssilhouette von einem der beiden Portalkräne des Containerterminals überragt wird.

Nach dem Ablegen strebt die Oceana dem offenen Atlantik zu, natürlich ohne die Garnierung des oberen Bildes, dafür mit ein paar Informationen zum Schiff:
MS Oceana ex Ocean Princess:, Größe: 30.200 BRT, Länge: 181 m, Breite: 25,5 m, Decks: 11, davon 9 Passagierdecks, Baujahr: 1999, Schiffsbesatzung: 373, Passagiere: 688
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Die Silver Spirit verlässt den Port de la lune von Bordeaux

MS Silver Spirit. Größe: 36.000 BRZ, Länge: 198,50 m; 11 Decks, davon 8 Passagierdecks, Baujahr: 2009, 376 Mann Besatzung: 376, max. 540 Passagiere
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Die Princesse d'Aquitaine, das erste Flusskreuzfahrtschiff, das dauerhaft in Bordeaux stationiert sein wird.

Seitenansicht, davor die Ville de Bordeaux, einst Fährschiff zwischen Blaye und Lamarque.

Ein Blick in den Speisesaal.

Heckansicht. Ein paar Zahlen zur Princesse d'Aquitaine:
110 m lang, 11,50 m breit, 69 Kabinen, 138 Passagiere, 25 Besatzungsmitglieder
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Die Alexander von Humboldt, schon die zweite iheres Namens. Eigentlich müsste sie daher Alexander von Humboldt II heissen, was man aber gewohnheitsmässig auf den Schiffen nicht zeigt. Hier zu sehen im Port de la Lune von Bordeaux.

Mit Schlepperhilfe auf dem Weg zum Liegeplatz.

Da legt sie an. Hier ein paar Zahlen zu diesem Schiff:
Größe: 15.396 BRZ, Länge: 152,50 m, Breite: 20,60 m, Tiefgang: 5,20 m, Decks: 7, Baujahr: 1990 als Crown Monarch, regelmäßig renoviert, zuletzt 2007
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Die Pierre Lefort, ein Baggerschiff, das Tag für Tag und rund um die Uhr die Fahrrinne der Gironde ausbaggert und so die Voraussetzung dafür schafft, dass Schiffe mit größerem Tiefgang bis Bordeaux gelangen können.
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Airbus A-380-Transporter

Das erste und größte der eigens für den Transport von Airbus A-380-Teilen gebauten Schiffe, die Ville de Bordeaux, hier am Anleger von Pauillac-Trompeloup.

Die fast über die gesamte Schiffsbreite gehende Heckklappe der Ville de Bordeaux.

Bugansicht der Ville de Bordeaux, rechts daneben die Breuil, eines der beiden Binnenschiffe, mit denen die in Pauillac ankommenden Airbus-Teile nach Langon geschafft werden, wo sie dann umgeladen werden auf riesige Sattelschlepper, die den Transport bis Toulouse besorgen.

Das zweite Schiff der seegehenden A-380-Transporterflotte, die City of Hamburg. Sie ist kleiner als die Ville de Bordeaux.

Das dritte der insgesamt drei hochseefähigen Transporter, die Ciudad de Cadiz, sie ist ein Schwesterschiff der City of Hamburg

Eines der beiden Binnenschiffe, die die in Pauillac ankommenden A-380-Teile nach Langon schaffen, die Breuil, hier bei der Beladung in Pauillac.

Die Brion, das zweite der beiden Binnenschiffe, die sich um die A-380-Transporte bemühen, hier in Bordeaux, leer auf dem Rückweg nach Pauillac, kurz nach der Unterquerung des Pont de Pierre.
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Fähren in der Vormoderne

Der Fährhafen von Royan in den frühen 80ern. In der Bildmitte die seit den 60er-Jahren im Dienst befindliche Le Verdon, die bis zum Eintreffen der neuen L'Estuaire noch Dienst getan hat; rechts am Bildrand Le Médocain, die dritte der Schrägdeckfähren, die in der Saison in rollendem Einsatz waren.

Die dritte der Schrägdeckfähren, La Gironde, bereits außer Dienst gestellt. Sie wartete im Hafen von Bordeaux auf einen Umbau zur schwimmenden Discothek. Daraus wurde jedoch nichts. Die Fähre wurde schließlich verschrottet.

Die neueste Fähre, L'Estuaire, im Dienst seit Oktober 2009

Die etwas ältere La Gironde, unverkennbar die Familienähnlichkeit, die aus dem Konstruktionsprinzip amphidrome resultiert: Das Schiff hat eigentlich zwei Bug-Partien, die abwechselnd diese Funktion erfüllen.

Keiner weiß, ob hier ein Bug oder ein Heck zu sehen ist. Eindeutig ist aber, dass die Fähre mit diesem Teil voran in Le Verdon eingelaufen ist.

Ähnliche Unsicherheit für La Gironde.
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Die Queen Mary 2 in Le Verdon am 18. Juli 2009
Die Queen Mary 2 ist immer noch das längste derzeit eingesetzte Passagierschiff (345 m Länge), obwohl von der Vermessung her inzwischen schon größere Schiffe existieren. Sie wurde im Dezember 2003 in Dienst gestellt und bietet Platz für 2620 Passagiere, um die sich 1254 Besatzungsmitglieder zu kümmern haben.

Backbordansicht nach dem Auslaufen

Zum Größenvergleich: die Portalkrane von Le Verdon

Mittschiffs Backbord

Längsansicht Backbord

Beeindruckend auch von Steuerbord
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Die Ventura war schon länger da, wir haben sie jetzt nur verlegt.

Beginn der Besuchssaison für Kreuzfahrschiffe: Ventura, 112.894 BRT, 289 m lang (auf das Foto passten 265 m), 36,0 m breit, 8,0 m Tiefgang, 3110 Passagiere, 1557 Kabinen

Ventura von vorn. So sieht sie wie ein richtiges Schiff aus.

Aus dieser Sicht ist der Befund nicht so eindeutig. Eindeutig ist aber, dass unsere Expeditionsteilnehmer links auf dem Kai viel kleiner sind. Rocco hat sich das zu Herzen genommen, er will zügig wachsen.

Richtige Schiffe sahen früher irgendwie anders aus.
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Das "Traumschiff"in Bordeaux


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Die Crystal Symphony in Bordeaux

Crystal Symphony aus Nassau, Bahamas


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